| Erstellen eines Quicktime VR Cubic Panorama-Movies Stitchen Quicktime-Plugin notwendig! |
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| 1. Konvertieren der Fotos: |
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| Drehung und Konvertierung: Die Fotos kommen von der Kamera auf der Seite liegend im JPG-Format. Als erstes werden sie zur Weiterverarbeitung gedreht und dabei in ein verlustfreies Format gewandelt, am besten TIFF. |
Das Tool meiner Wahl für Mehrfachkonvertierungen auf dem Mac ist Graphikconverter. Falls Photoshop vorliegt, kann man sich leicht ein Droplet bauen, was den gleichen Zweck erfüllt. -> drehe Bild 90grad -> als .tif sichern -> Datei schließen. Wenn man sicher ist, dass keine Retusche an den Originalbildern nötig ist, lassen sich die Bilder auch in Stitcher drehen, dann kann man mit den Kamera-JPGs arbeiten. |
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| Namensgebung: Falls nicht schon von der Kamera vorgegeben sollten die Fotos mit chronologischer Nummerierung versehen werden, dann werden sie von Stitcher in der korrekten Reihenfolge der Entstehung geladen. Für Mac und PC gibt es das optimale Tool "A Better Finder Rename", um Dateien nach vielen Kriterien mit neuem Namen zu versehen. |
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| 2. Erste Montage und Retusche an den Originalfotos (optional) | ||||
| Bildveränderungen können an den Originalfotos noch vor dem Stitchen vorgenommen werden. Dadurch lassen sich von vorneherein Probleme vermeiden. |
+ = ![]() Leider steht auf dem ersten Bild mit der schönen iPod-Werbung ein dicker Mann direkt auf der rechten Bildkante. Wegen dem Kinderwagen kann man ihn nicht einfach ausmaskieren. Anhand eines zweiten Bildes, in dieselbe Richtung geschossen, kann er in Photoshop eliminiert werden. |
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| Manche Kollagen sind so einfacher zu realisieren. (siehe Beispiel) |
+ = ![]() Die beiden Fotos wurden in dieselbe Richtung hintereinander geschossen. Um den Fahrradfahrer mit der Frau zusammenzubringen, nimmt man die notwendigen Arbeiten in Photoshop besser vor dem Stitchen vor. |
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| Aufhellung noch vor dem Stitchen: Bei sehr dunklen Bildern ist es manchmal sinnvoll, eine Aufhellung noch vor dem Stitchen vorzunehmen, um in Stitcher die Arbeit zu erleichtern. Diese Farbkorrektur ist an allen Fotos mit identischen Einstellungen vorzunehmen, am besten mit einer Photoshop-Action oder einem Droplet. |
Trick bei sehr dunklen Panoramen: 1. Originalbilder kopieren, Name der Kopie muss gleich bleiben. 2. Kopien aufhellen 3. Kopien stitchen 4. Stitcher schliessen 5. Die hellen Kopien durch die Originalfotos ersetzen 6. Das Panorama in Stitcher rendern lassen. Es ist besser, die Lichtkorrektur am Schluss anhand des gestitchten Gesamtpanoramas durchzuführen. |
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| 3. Vorarbeiten in Realviz Stitcher 4.0 | ||||
| Das Programm Realviz Stitcher: Realviz Stitcher gibt es für Mac und PC. Es ist eins der wenigen Programme, die Multirow Cubic-Panoramen erstellen. Das Programm bekommt man als 5.5 Pro-Version für 350 Euro oder als Stitcher Express 2.0 für 120 Euro. Stitcher Express reicht aus. Sticher Unlimited 5.5 für 600 Euro bietet zusätzlich die Möglichkeit, auch Fisheye-Bilder zu verwenden. Ich arbeite mit Stitcher 4, was ich vor allem wegen der wesentlich höheren Geschwindigkeit bevorzuge. |
Voreinstellungen:Brennweite und Verzerrung der Kamera können zwar in den Properties des Programms eingestellt werden, werden aber während der Arbeit automatisch korrigiert. Wichtige Funktion: Das Programm kann anhand der Funktion "High Distortion" weitergehende Verzerrungsdaten der Kamera anhand von 2 Fotos erfassen. Diese Daten lassen sich als Voreinstellung speichern. |
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| Der Import der Bilder erfolgt einfach durch Ziehen des Bilderordners auf das Fenster "ImageStrip". | Wenn die Benennung der Bilder korrekt ist, sortiert Sticher die Fotos in chronologischer Reihenfolge. EXIF-Daten werden nicht ausgewertet. Die Bilder können im ImageStrip frei bewegt werden. |
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| 4. Stitchen in Realviz Stitcher | ||||
| Montage des Panoramas: Zuerst wird die mittlere Reihe bearbeitet. Die Fotos werden eins nach dem anderen auf das Montagefester von Stitcher gezogen. Sie werden grob zu den anderen Fotos mit Überlappung arrangiert. Mit dem Befehl "Stitch" arrangiert und fixiert Stitcher sie präzise auf der Innenseite der virtuellen Stitcher-Kugel. Stitcher passt bei jedem neuen Bild die gesamte Montage neu an, um das Bild einzupassen. |
Beim Stitch-Befehl wendet Stitcher die Verzerrungsdaten aus "High Distortion" auf das jeweilige Bild an. Nur so entstehen absolut präzise Überlappungen der Bilder. |
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| Schließen des Panoramas: Besondere Bedeutung kommt dem letzten Bild der Reihe zu, was wieder an das Bild 1 anschließen muss. Hierzu gibt es den Befehl "Close Panorama". Man arrangiert das letzte Bild passend zu Bild 1, und Stitcher schliesst die Reihe. |
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| Manuelles Stitchen: Fotos, die sich nicht automatisch stitchen lassen, müssen mit dem Befehl "Force Stitch Image" manuell gestitcht werden. |
Siehe auch "Der Zeitfaktor". Erst im neuen Stitcher 5.0 gibt es endlich eine manuelle Stitchmöglichkeit. |
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| 4. Maskieren: | ||||
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Hinter dem Befehl "Stencil" verbirgt sich die Möglichkeit, mit Masken Bereiche eines Fotos ein-oder auszublenden. |
Siehe auch "Der Zeitfaktor". "Remove inside" entfernt den maskierten Bereich. Außerhalb der Maske wird normal überblendet. "Remove Outside" entfernt den Bereich außerhalb der Maske. Innerhalb der Maske wird normal überblendet. "Preserve Inside" erzwingt, dass der maskierte Bereich gezeigt wird, egal wie viele Schichten an dieser Stelle übereinander liegen. Leider ergibt das in Stitcher 4.0 sehr harte Überblendungen. "Preserve Outside" hab ich nie kapiert, gab irgendwie immer Murks. Das Zusammenspiel der Masken ist tricky, aber es lässt sich viel machen. Schön wäre es, wenn das Stencil-Fenster größer wäre. In Stitcher 5.0 lassen sich die Masken direkt im Montagefenster bearbeiten, Gloria. Auch werden in Stitcher 5 Ebenenmasken aus Photoshop ausgewertet. |
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| Bei Bäumen, die durch Wind bewegt wurden, empfiehlt es sich, durch Maskieren den Überblendungsbereich in unauffällige Bereiche zu verschieben bzw. den Überblendbereich klein zu halten. | Allerdings können bei Farb- oder Helligkeitsunterschieden der Bilder sichtbare Kanten entstehen, wenn der Überblendbereich sehr eng gewählt wird. Dann muss entweder eine Farbkorrektur des abweichenden Bildes stattfinden (Funktion "Edit Image in Image-Editor), oder der Überblendbereich doch weiter gewählt werden. |
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| 5. Die Arbeit mit Belichtungslayern in Stitcher | ||||
| Alle Bilder, die im Panorama erscheinen sollen, müssen gestitcht werden. Dabei werden besondere Bereiche des Bildes mit mehreren Lagen Bildern (Layern) belegt, die nacheinander in mehreren Renderdurchgängen aktiviert werden. | Bei jedem Stitchvorgang verändert Stitcher leicht die Position aller Bilder im Panorama. Deshalb müssen alle Bilder vor dem ersten Rendervorgang eingestitcht sein, damit gewährleistet ist, dass sich bei mehreren Renderdurchgängen alle Elemente präzise am gleichen Platz befinden, Bei den Renderdurchgängen werden dann nacheinander verschiedene Versionen des Panoramas durch aktivieren oder deaktivieren einzelner Fotos erzeugt. Stitcher bietet von Haus eigentlich keine Möglichkeit, Bilder zu deaktivieren, man muss einfach das ganzs Bild maskieren oder mit hohen Werten per Crop-Funktion ausschalten. Zu dieser Arbeit mit "Layern", die in Stitcher eigentlich nicht vorgesehen ist, kann es aus verschiedenen Gründen kommen. a. Das Panorama wurde menschenleer aufgenommen. Es gibt aber Zusatzbilder mit Menschen, die einkopiert werden sollen. b. Belichtungsvariationen: Die verschiedenen Belichtungsvarianten müssen alle in einem Projekt übereinander gestitcht werden. Dabei liegen dann durchaus einmal 6 Bilder übereinander. Es finden dann mehrere Rendervorgänge statt, bei denen jeweils eine Belichtungsvariante aktiviert wird. In Photoshop werden dann die gerenderten Bilder zusammengeführt. c. Montagetechnik: Bewegte Elemente im Panorama sind so kompliziert geartet, dass sie sich in Stitcher nicht wie gewünscht montieren lassen. Weitere Gründe für Mehrfachrenders sind denkbar. |
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| 6. Horizont setzen: |
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| Nach Montage der Bilder ist mit "Align Panorama" der Horizont festzulegen. Wenn der Horizont schief ist, ist das später nicht korrigierbar! Es lohnt sich also, vor einer aufwendigen Retusche das Panorama genau zu kontrollieren, sonst war die Retusche umsonst. |
Das erste Bild bei jedem neu aufgenommenen Panorama ist bei mir immer absolut gerade ausgerichtet (Wasserwaage), sowohl von der Höhe als auch von der seitlichen Verkippung her. Wenn die Blickrichtung auch noch die gewünschte Startrichtung des Panoramas ist, umso besser. Dieses Bild dann in vor dem Rendern in Stitcher anwählen, "Look at.." im Kontextmenü und man bekommt ein gerades Panorama beim rendern. Man kann bei Problemen damit auch ein Dummybild ins Arbeitsfenster legen, was komplett ausmaskiert wird (Stencil), aber nicht festgestitcht. Dieses Bild kann man dann beliebig verkippen und höher oder tiefer verschieben. Mit "Look at..." wieder als Ansicht vor dem Rendern auswählen. Das braucht dann wahrscheinlich mehrere niedrig aufgelöste Testrender, bis das Panorama gerade ist. Das Horizonttool von Stitcher benutze ich nie, damit bekomme ich kein Panorama gerade. Der Mechanismus bei der Korrektur: Die Mechanismen eines verkippten Panoramas zu verstehen ist nicht so einfach. Je nach Blickrichtung in Stitcher ist der Horizont (in 90 Grad-Schritten): Gerade, aber zu hoch nach rechts schief gerade, aber zu tief nach links schief, Je nachdem, wo man bei der Korrektur ansetzt, muss dementsprechend ausgeglichen werden. Nebenstehend ein aktives Quicktime-VR Panorama zur Verdeutlichung. |
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| Das einzige mir bekannte Programm, mit dem ein verkipptes Panorama nachträglich ausgeglichen werden kann, ist CubicConverter. Allerdings erfolgt der Ausgleich in 1-Grad-Schritten, was für eine Feinjustierung zu grob ist. Dafür kann man das Panorama z.B. auf den Kopf stellen. (Stellung 180 Grad) | ![]() |
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| 7. Farbanpassung | ||||
| Die Funktion "Equalize all Images" nimmt eine sanfte Farbanpassung der Bilder aneinander vor. Größere Farbabweichungen werden aber nicht beseitigt. | Das Resultat von "Equalize all Images" ist unbedingt genau zu überprüfen, eine Verbesserung des Resultats ist nur selten zu beobachten, oft aber eine Verschlechterung. Einzelne farblich abweichende Bilder sind besser in Photoshop anzugleichen. (Funktion "Edit Image in Image-Editor). | |||
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