| Erstellen eines Quicktime VR Cubic Panorama-Movies Retusche Quicktime-Plugin notwendig! |
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| 1. Retusche in Photoshop | ||||
| Vorhandene Bildfehler eliminieren: Mit den bekannten Photoshop-Werkzeugen Reparaturpinsel, Ausbessern-Werkzeug und Patch-Tool werden vorhandene Bildfehler retuschiert. Das Stativ wird beseitigt, abgeschnittene Schatten werden nachgemalt, Dopplungen eliminiert. Dabei finden auch Bildteile aus den Originalfotos Verwendung, u.a. wird beim Eliminieren des Stativs das Freihand-Foto des Bodens eingearbeitet. Es können in Stitcher auch Varianten eines VR-Movies erstellt werden, die jetzt übereinander kopiert werden. |
Bei der Retusche ist zu beachten, dass die Außenseiten der Bilder gestreckt sind. Die Würfelseiten bilden ja eine optische Kugel ab, das geht nicht ohne Verzerrungen. Einkopierte Bildteile müssen deshalb ggf, mit "Frei transformieren" angepasst werden. Allerdings sind Kanten gerade, im Gegensatz zur Retusche im equirectangularen Bild. |
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Neu Ebene erzeugen Modus: Multiplizieren Mit Pinsel 50% Kantenschärfe, Grau 75%, 50% Deckkraft Schatten aufmalen Weiche Übergänge zu Originalschatten mit Radierpinsel sehr groß und 10% Deckkraft erzeugen. Viele Schatten sind leicht blau, ggf. Schattenebene mit einer Eistellebene Hue/Saturation einfärben. |
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Aber beachten: Nur die nicht gedrehten Bereiche werden am Schluss als "Top" und "Bottom"-Face gesichert. |
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| 2. Die Arbeit mit Belichtungslayern / HDR Problematik | ||||
| HDR = High Dynamic Range Bei extremen Lichtunterschieden im Motiv sollte man Belichtungsvarianten fotografieren, um den erfassten Dynamikbereich zu erweitern. Die Frage ist, wie man diese Lichtvarianten im Computer dann zusammenführt. 1. Zusammenführen der Quellfotos mit HDR Programmen. Sogar die gezeigt Resultate auf den Startseiten von Photomatix Pro oder FDRTools selber überzeugen mich nicht, was die Natürlichkeit der Farben angeht. Außerdem gibt es sofort Probleme, wenn sich etwas im Bild bewegt hat. Das automatische Tonemapping in derartigen Programmen ist eher als Effekt anzusehen, der durchaus spektakuläre Resultate ergeben kann. Das ist natürlich aber eine schnelle und einfache Variante, weshalb sie sehr beliebt ist. 2. Einfach alle Belichtungsvarianten im Stitchprogramm übereinanderlegen. Das kann besonders bei Naturaufnahmen mit weichen Lichtübergängen funktionieren. Vorraussetzung ist die absolute Unbewegtheit des Motivs 3. Die Belichtungsvarianten im Stitchprogramm maskieren. Alle Belichtungsvarianten im Stitchprogramm übereinander legen, dann unerwünschte Bereiche in den einzelnen Fotos ausmaskieren. 4. Die verschiedenen Belichtungsreihen als separate Layer rendern und dann in einem HDR-Programm wie Photomatix Pro zusammenführen. Dabei gilt das unter Punkt 1 Gesagte. Diese Arbeitsweise ist IMHO der Variante 1 vorzuziehen. Bei großen Panoramen haben die Programme wegen der riesigen Dateigrößen aber Probleme, eine reichliche Rechnerausstattung mit RAM und Rechenpower ist Voraussetzung. 5. Die verschiedenen Belichtungsreihen als separate Layer rendern und am Schluss bei der Lichtbestimmung in Photoshop zusammenführen. Diese zeitaufwendige, rein manuelle Maskenarbeit am kompletten Panorama erzielt m.E. die besten Resultate. Das ist das einzige Verfahren, was ich anwende. |
Leider beschränkt sich das Problem nicht nur auf den exakten Fensterausschnitt, sondern es findet meistens auch eine Überstrahlung auf den Fensterrahmen statt. Nebenstehendes Bild zeigt den oberen Layer des Panoramas S-Bahn, bei dem die Fenster je nach Menge der Überstrahlung teils mit harter, teils mit weicher Maske durchsichtig gemacht wurden. Der darunter liegende Layer mit einer wesentlich dunkleren Belichtung, der Bahnsteig und ICE enthält, wird sichtbar. Zu empfehlen ist selbstverständlich die Arbeit mit Layermasken, in denen dann sehr leicht schwarz, grau oder weiß gemalt werden kann, ohne den eigentlichen Layer zu beschädigen. |
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Beim Panorama Kulturforum nachts wurden zwei Belichtungsvarianten in Stitcher gerendert, die hellere (länger belichtet) für Himmel und entferntere Umgebung, die dunklere für den Kammermusiksaal selbst und die nähere Umgebung. Wieder wird durch Maskierungen mit teils harten, teils weichen Übergängen der obere Layer ausmaskiert. Gut zu sehen ist auch die Möglichkeit, über die Kanten der Bilder hinweg retuschieren zu können. Aber beachten: Nur die nicht gedrehten Bereiche werden am Schluss als "Top" und "Bottom"-Face gesichert. Also müssen die Retuschen in den gedrehten Top- und Bottom-Bildern vor dem Export in einzelne Faces in den nicht gedrehten Bereich kopiert werden |
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| 3. Farbkorrektur in Photoshop | ||||
| Helligkeitskorrektur, Verfärbungen beseitigen, Schärfen: Mit den vorhandenen Werkzeugen wird Helligkeit und Farbe optimiert, auch selektiv in einzelnen Bereichen. Die Bildschärfung wird vorgenommen. |
Das wichtigste Werkzeug für mich ist "Schatten und Lichter" Hiermit kann das Belichtungsproblem bei VR-Fotos, der extreme Helligkeitsunterschied, stark abgemildert werden.Dieser Effekt lässt sich nur bei der Arbeit an dem VR-Gesamtbild anwenden, bei der Anwendung auf die Einzelbilder werden die Kanten sichtbar. Je nach Bedarf kommen außerdem "Kurven", "Tonwertkorrektur" und "Farbton und Sättigung" zum Einsatz. Die Schärfen-Werkzeuge von Photoshop, besonders "Smart Sharpen" in CS2 sind dem Schärfentool von Stitcher weit überlegen. |
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| 3. Export aus Photoshop | ||||
| Erstellung von 6 Faces aus dem retuschierten Gesamtbild: Das Gesamtbild muss in Photoshop in die 6 Originalteile zerschnitten werden und richtig benannt als 6 Tiff-Einzelbilder gespeichert werden. |
Für diese Routinearbeit habe ich eine Photoshop-Aktion erstellt, die das Ganze in 30 Sekunden erledigt. Wichtig ist die Benennung: Der erste Teil des Namens muss bei allen 6 Bildern identisch sein. Danach kommt: -front.tif oder -1.tif -right.tif oder -2.tif -back.tif oder -3.tif -left.tif oder -4.tif -top.tif oder -5.tif -bottom.tif oder -6.tif Nur so erzeugt CubicConverter später ein korrektes VR-Movie |
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